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Warum

Industrielle Intensivtierhaltung ist gesundheitsgefährdend, tierquälerisch, unsozial, umweltbelastend, unnötig – und vor allem: unerwünscht. Bäuerliche Betriebe verlieren zunehmend den Kampf gegen Agrarfabriken. Auch bei uns in Bayern.

Industrielle Massentierhaltung ist gesundheitsgefährdend

Industrielle Tierhaltungsanlagen sind eine Brutstätte für gesundheitsgefährdende, multiresistente Keime, gegen die keine Antibiotika mehr helfen. Tendenz steigend.

Lesen Sie hier: »Multiresistente Erreger«, ZEIT ONLINE

Aktuelle Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website der »Ärzte gegen Massentierhaltung«

Lesen Sie hier: Ergebnisse einer Analyse des BUND zur Belastung von Putenfleisch-Proben mit antibiotikaresistente Keime

Industrielle Massentierhaltung ist tierquälerisch

Der allergrößte Teil unserer Nutztiere fristet ein erbärmliches, kurzes und leidvolles Leben in der industriellen Intensivtierhaltung. Erst im März 2015 hat der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik dem Bundeslandwirtschaftsministerium ein Gutachten übergeben, in dem die Nutztierhaltung in Deutschland scharf kritisiert wird: Die derzeitigen Haltungsbedingungen seien »nicht zukunftsfähig«. Es gebe erhebliche Defizite, vor allem im Bereich Tierschutz, aber auch im Umweltschutz.

Lesen Sie hier: Kurzfassung des Gutachtens »Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung« (pdf)

Lesen Sie hier: Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  zu diesem Thema

Lesen Sie hier: Fleischatlas: Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel

Industrielle Massentierhaltung ist umweltbelastend

Ein Drittel des Grundwassers in Bayern ist in schlechtem Zustand: Hauptgrund ist die hohe Nitrat-Belastung aus der landwirtschaftlichen Gülle – ein Stoff, der im Körper in krebserregendes Nitrit umgewandelt werden kann.

Lesen Sie hier: »Die Gefahr aus der Tiefe«, Thema Trinkwasser in Bayern, Süddeutschen Zeitung

Lesen Sie hier: Stellungnahme zur Situation der Grundwasserbelastung des BUND Naturschutz in Bayern

Lesen Sie hier: Informationen zur Umweltbelastung durch die intensive Landwirtschaft des BUND

Lesen Sie hier: »Studie legt Öko-Sünden der Massentierhalter offen«, DIE WELT

Lesen Sie hier: »Stickstoff ist die zweitgrößte Umweltbelastung der Welt«, Süddeutsche Zeitung

Lesen Sie hier: »Zu viel Nitrat im täglich Wasser«, Frankfurter Rundschau

Industrielle Massentierhaltung ist unsozial

Deutschland hat sich längst zum »Billig-Schlachthaus Europas« gewandelt. Stundenlöhne zwischen 3 und 5 Euro sind keine Seltenheit. Die in landwirtschaftlichen Produktions- und Verarbeitungsprozessen tätigen Menschen haben eine Lebens- und Arbeitssituation verdient, die es ihnen ermöglicht, respektvoll mit den Tieren und der Umwelt umzugehen – und in der auch der Mensch als Arbeitnehmer respektvoll behandelt wird.

Lesen Sie hier: »Die Schlachtordnung«, ZEIT ONLINE

Lesen Sie hier: »Deutschland ist Europas Schlachthaus«, DIE WELT

Heile Welt Bayern? Weit gefehlt!

Auch bei uns in Bayern sind die Weichen gestellt: Bei der Anzahl der beantragten und genehmigten Tierhaltungsplätze für Masthähnchen und Schweine liegt Bayern weit vorne in Deutschland.

Sehen Sie sich hierzu die Fotostrecke des Spiegels und lesen Sie den Bericht über die Erhebung der Tierhaltungsanlagen der Grünen im Bundestag.

Lesen sie auch die BUND Recherche »Neue Tierhaltungsanlagen für Bayern« und sehen Sie sich die Grafik zur Tierdichte im bundesweiten Vergleich an.